Informationen über das Zwölffingerdarmgeschwür

Eine hohe berufliche Einbindung, ein zum Platzen gefüllter Terminkalender, eine unausgewogene Ernährung und Zuviel Nikotin- und Alkoholkonsum. Die heutige Zeit ist sehr schnelllebig, Stress im Beruf und auch im Alltag ist für viele an der Tagesordnung. Dennoch, wer seinem Körper zu viel zumutet, der muss damit rechnen, dass dieser irgendwann seine innere Balance verliert und dann können ernst zunehmende Folgeerkrankungen auftreten.

Eine davon ist das Zwölffingerdarmgeschwür. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um ein Geschwür, das sich an der Wand des Zwölffingerdarms bildet. Mögliche Symptome von einem Zwölffingerdarmgeschwür sind Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Ein Zwölffingerdarmgeschwür kann Blutungen und Durchbrüche zur Folge haben, die weitere schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen können.

Bei rechtzeitiger Behandlung stehen die Therapiechancen bei einem Zwölffingerdarmgeschwür jedoch recht gut, daher ist es wichtig bei Verdacht rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren. Im Bereich der dauerhaften Geschwürerkrankungen ist in Deutschland das Zwölffingerdarmgeschwür übrigens Spitzenreiter, es tritt nämlich viermal so häufig auf wie ein Magengeschwür. Schätzungsweise sind ungefähr 1,5 Prozent der deutschen Bevölkerung an einem Zwölffingerdarmgeschwür erkrankt. Meist sind Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betroffen, wobei es sich bei den Betroffenen in 80 % der Fälle um Männer handelt.